Vivatis ist

Netzwerkpartner von United Against Waste

Als einer der größten Lebensmittelkonzerne des Landes unternehmen wir große Anstrengungen und es kostet uns auch viel Geld, um unsere qualitativ hochwertigen Lebensmittel in Österreich mit besten Rohstoffen unter besten Bedingungen produzieren zu können. Wenn man dann daran denkt, dass ein großer Teil dieser wertvollen Lebensmittel einfach unüberlegt weggeschmissen wird, dann blutet einem das Herz. Da stecken so viel Einsatz, Herzblut und Leidenschaft sowie hochwertigste Rohstoffe dahinter. Diese berechtigte Sorge rund um das Thema Lebensmittelverschwendung verbindet uns mit United Against Waste. Mit unserer Partnerschaft möchten wir ein Zeichen setzen und gemeinsam noch mehr Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln schaffen.


Über United Against Waste:

Die Branchenplattform United Against Waste hat sich gemeinsam dem Ziel verschrieben, vermeidbare Lebensmittelabfälle in der Außer-Haus-Verpflegung bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren. Seit Gründung 2014 ist die Initiative United Against Waste, die von einem breiten Partnernetzwerk aus Bund, Ländern, Wirtschaft und Wissenschaft getragen wird, dem Ziel bereits ein Stück nähergekommen, dennoch gibt es noch viel zu tun, denn nachhaltige Lebensmittlabfallvermeidung erfordert nicht nur ein Umdenken, sondern auch systemische Veränderungen.
Lebensmittelabfallvermeidung ist sowohl privat zu Hause, als auch beim Essen außer Haus ein wichtiges Thema. Besonders in der Gemeinschaftsverpflegung wie in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Betriebskantinen landen aufgrund der Betriebsgröße, der komplexen Logistik und strenger Rahmenvorgaben viele noch genießbare Lebensmittel in der Tonne – im Schnitt sogar durchschnittlich ein Drittel des Essens, das sind etwa 134.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle pro Jahr. Laut aktuellen Berechnungen der Initiative United Against Waste geht durch Lebensmittelabfall in einer österreichischen Großküche im Schnitt ein Warenwert von rund 170.000 Euro pro Jahr verloren. Das verbraucht nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern belastet auch das Klima. Die Gründe sind vielfältig und reichen von der Bestelllogistik über die Menügestaltung bis hin zum Verhalten der Gäste. So gibt es in der Außer-Haus-Verpflegung je nach Betrieb ein Einsparpotenzial bei Lebensmittelabfällen von 3 bis 48 Prozent und alleine die Tatsache, dass Lebensmittelabfalldaten in Betrieben erhoben bzw. Beratungsangebote genutzt werden, trägt (z.B. durch Sensibilisierung der Mitarbeiter:innen und Sichtbarmachen der anfallenden Mengen) dazu bei, dass vermeidbare Lebensmittelabfälle verringert werden.